Achtung, der Folgende Link ist ein bisschen versaut und enthält eine Menge “Dirty Talk”, deswegen ist das nicht unbedingt was für Arbeitsplätze mit strengen Chefs und Internetüberwachung!
Es geht nämlich um Folgendes: Was zum Teufel redet man im Bett? Also wenn zwei Menschen Sex haben, um genau zu sein. Meistens redet man gar nichts, das stimmt schon. Aber wenn ich so auf diese Website blicke, dann eröffnen sich ungeahnte Dialogmöglichkeiten. (Vor allem für Komödien.)
>> Said In Bed.
Das perfekte Verbrechen durch das geschickte Ausnutzen einer deutschen Gesetzeslücke. Ein wirklich origineller Fall, muss ich neidlos anerkennen. Und noch dazu real. Wenn das kein Filmstoff ist.
Im Januar 1978 treffen sich Steven Spielberg, George Lucas und Larry Kasdan, um den Plot von Indiana Jones – Raiders of the Lost Ark zu besprechen. Es beginnt in etwas so:
Lucas: Generally, the concept is a serially idea. (…) As a thirties serial. (…) One of the main ideas was to have, depending on wether it would be every ten minutes or every twenty minutes, a sort of cliffhanger situation that we get our hero into. (…)
Spielberg: And each cliffhanger is better than the one before.
Lucas: That is the progression we have to do.
Und so geht es weiter, ein wirklich spannender Einblick in die Entstehung des Drehbuchs, bevor noch die erste Seite davon geschrieben wurde.
Hier im Artikel bei Mystery Man findet sich der Link zur Downloadseite des 126 Seiten langen Transkripts und eine Zusammenfassung. (Link via BoingBoing)
Q: What’s the best advice you can give for emerging screenwriters today? Is there one thing that you could say is most important when trying to break in?
Robert McKee: Go the gym and work out. Writing burns you out, but then you have to get up off your tired ass, put your script under your arm and knock on every door ’til your knuckles bleed. That takes the energy of a five-year old, the concentration of a chess master, the faith of an evangelist and the guts of a mountain climber. Get in shape.
Auszug aus einem Interview mit dem Story-Guru Robert McKee. In volle Länge nachzulesen bei Writing For Performance. Via Go Into the Story, wo sich einige Videoausschnitte mit Teasern aus Robert McKees berhmtem Seminar befinden.
Und weil es gerade so schön dazu passt, hier der Ausschnitt aus Adaptation mit Brian Cox als Robert McKee, den ich ganz gerne Studenten am Anfang eines Workshops zeige.
Nicht dass ich denke, dass McKees Anweisungen die Lösung für alles sind. Das Business läuft heirzulande auch etwas anders. Aber die Forderung nach Emotionen und Geschichten, die einen bewegen, unterschreibe ich natürlich sofort. Und die Tatsache, dass dieser Beruf Knochenarbeit ist, ebenfalls.
Ein Mann klebt über 15 Jahre hinweg die Briefe wieder zusammen, die er seiner Frau in den 1940ern und 1950ern von Arbeitsreisen nach Europa geschrieben hat. Sie hatte die Briefe in insgesamt 2000 Stücke zerrissen, nachdem sie jemanden beim Lesen der Briefe erwischt hatte. Vor drei Jahren ist seine Frau gestorben. Jetzt ist er fertig geworden.
“Fifteen minutes of fame?…….try eight hours every night with this TV pillowcase! Guaranteed to encourage dreams of fame and fortune.” @ productofyourenvironment
Hat mir gerade die Mittagspause versüßt: Der Kurzfilm Badly Drawn Roy. Hier auf Youtube in 2 Teilen:
Teil 1:
Teil 2:
Gefunden in einem Weblogeintrag des britischen Autors Danny Stack, der ausgehend von diesem Film gerade eine Episode einer Kinderserie geschrieben hat, die das Leben des 10jährigen Roy zeigen wird.
Jeanne Moreau hält einen Kurs für Filmemacher in Frankreich ab und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Es gibt auch kleine Schocks. Einem melancholischen Franzosen, der sich allzu offensichtlich mit seiner depressiven Hauptfigur identifiziert, schlägt Moreau vor, das Drehbuch einem Psychoanalytiker zu lesen zu geben. Und als sein schüchterner Kollege nach einer Stunde immer noch nicht fertig ist mit seiner von Baudelaire inspirierten Geschichte eines zwischen gegenseitiger Anbetung und Entfremdung schwankenden Liebespaares, platzt es irgendwann aus ihr heraus: »Herrgott noch mal, bumsen die beiden noch miteinander oder nicht?«
Wie wohnt Dexter? Wie badet Hank Moody? Und auf welchem Sofa raucht sich Nancy Botwin ein? Die Leute des amerikanischen Pay-TV Senders Showtime haben sich gedacht “Schauen wir mal!” und haben ein komplettes Haus in New York nach den Vorbildern ihrer besten Serien einrichten lassen. Dutzende Räume im Stil von Weeds, Dexter, Californication, The L-World, The Tudors und United States Of Tara.
Herausgekommen ist der wahrgewordene feuchte Traum eines jeden Designliebhabers und Serienjunkies (yes, that’s me).
Hier geht es zur Online Tour. Und von hier aus kann man sich jeden einzelnen Raum nochmals genauer anschauen, inklusive Making Ofs etc.